Demo gegen Rassismus

Gelsenkirchener Bürger zeigen Flagge gegen Rassismus


Ute Libuda, Ezzedine Zerria, Frank Baranowski

Dem Aufruf des Aktionsbündnisses zur Gegendemo folgten am Sonntag in Gelsenkirchen rund 2100 Menschen.

„Gelsenkirchen stellt sich quer“ und „Wir sind mehr“ haben am Sonntag tausendfach ein Zeichen gesetzt für Demokratie, Vielfalt, Toleranz und gegen Rassismus und Ausgrenzung.

Ca. 2100 Menschen waren dem Aufruf des Aktionsbündnisses 16.9. gefolgt und haben auf dem Heinrich-König-Platz gegen die Kundgebung der „Mütter gegen Gewalt“ und der „Patrioten NRW“, die sich mit etwa 350 rechten Sympathisanten auf dem Bahnhofsvorplatz versammelten demonstriert.

Eingeleitet wurde die Veranstaltung mit einem Friedensgebet des Superintendenten Heiner Montanus und der Pfarrerin Kerstin Sowa der evangelischen Altstadtkirche. Dazu läuteten die Glocken in der City. Juso-Vorsitzende Ronja Christofczik, Adrianna Gorczyk (Sprecherin-Bündnisgrüne) sowie Bürgermeisterin Martina Rudowitz (SPD) machten in ihren Reden unter großem Beifall deutlich, „dass Antisemitismus, Ausgrenzung und Rassismus hier in Gelsenkirchen unerwünscht sind und nichts zu suchen haben“.
 

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